BlinkAlone

Das Vorbild: blinkenlights

Die Alternativen: BlinkenProjects

Die Motivation: Einstieg in die Welt der 8 Bitter

Die Anforderung: KISS , Standalone Betrieb

Die CPU: Eine Matrix aus 18×8 LEDs benötigt entweder Schieberegister Voodoo oder eine CPU mit mindestens 18+8=26 IO Pins. Glücklicherweise verfügt der größte noch einfach lötbare (DIL -40 anstatt QFP ) ATMega16 über 32 IO Pins.

Der Speicher: BlinkenLightMovies sind nicht gerade platzsparend. Wenn man die ASCII Versionen in ein binary Format überführt, erhält man pro Frame stolze 19 bytes. Alle Movies aus der Blinkenlight Gallery bringen konvertiert 458kb Daten auf die Waage. Der ATMega16 hat 16kb Flash, 1kb SRAM und 512bytes EEPROM. Für seine Klasse eine enorme Leistung, aber für unser Projekt völlig unzureichend :)

Es wird externer Speicher benötigt, der mangels freier IO Pins nur seriell (I2C ) angebunden werden kann. Atmel bietet mit dem AT24C512 ein serielles EEPROM mit 64kb Speicher an, das zu maximal 4 x 64kb = 256kb kaskadiert werden kann. Dh 256kb/19bytes = 13797 Frames – das sollte reichen.

Die LEDs: Um eine weitere Beschaltung durch Widerstände/Transistoren zu vermeiden, wurden “2ma Low Current” LEDs eingesetzt, die direkt vom ATMega16 (max 100ma) getrieben werden können.

Das Löten: 144 LEDs a 2 Lötpunkte plus unzählige weitere Bahnen und Anschlüsse – puh, das mach ich nie wieder :)

Die Überraschung: Es hat alles nahezu auf Anhieb geklappt!